Ziel in etwa 15 Minuten
Ein lesbares Workspace-Setup: Farben, Terminal, Explorer-Roots, Indent — ohne JSON von Hand zu editieren. KI ist optional und kommt zum Schluss.
Kurzfilme dazu:
1) Workspace-Farben bewusst setzen
Starten Sie mit einem Preset, statt sofort jeden Token manuell zu drehen. So bekommen Sie schnell einen lesbaren Standard für Statusleiste, Titelzeile und Seitenleisten.
- Activity Bar → Configure → Workspace Settings.
- Ein Builtin-Preset wählen.
- Preview (Live-Vorschau) — noch nicht committen.
- Wenn es passt: Apply. Scope prüfen: Workspace (empfohlen) vs. Global.
- Statusleiste kontrollieren: Dark- und Light-Mode sind getrennt. Apply muss zum gerade aktiven Mode passen (Sonne/Mond in der Statusleiste).
Colour Zen kann Apply blockieren, wenn der Kontrast zu schwach ist. Dann Preset wechseln oder Kontrast anheben — nicht „blind“ überschreiben.
2) Statusleisten-Terminal im selben Look
Wenn die Farben sitzen, öffnen Sie das Terminal nicht über das Standard-VS-Code-Menü, wenn Sie den Workspace-Pfad und die Farben brauchen:
- In der Statusleiste auf
AKCklicken. - Unter Windows startet ein externes PowerShell-/Windows-Terminal-Fenster, bereits im Workspace-Root, Titelmuster
PS: <workspace> #<n>. - Auf anderen Hosts fällt AKC auf ein integriertes Terminal zurück.
Wenn der Klick nichts tut oder Security-Warnungen kommen: siehe Troubleshooting.
3) Explorer Root Colors (Multi-Root)
In einem Multi-Root-Workspace färbt AKC die Ordner-Roots im Explorer — ohne den ganzen Tree zu walken.
- Configure → Explorer Root Colors.
- Builtin-Palette für Root 1 und Root 2 setzen (Free).
- Apply.
Free-Limit (seit v1.22.41, Soft-Cap): nur die ersten 2 workspaceFolders werden eingefärbt. Root 3+ bleibt ungetintet, bis Trial/Pro aktiv ist. Custom-Hex ebenfalls erst ab Trial/Pro. Das Limit gilt analog in der Preview: Preview hebt den Cap nicht auf.
Wenn „es färbt nicht“: zuerst zählen, der wievielte Root das ist — oft ist es Root 3 unter Free.
4) Hierarchie und Indent-Ansicht kalibrieren
Rainbow-Indent und Hierarchy-Overlays machen verschachtelten Code (JSON, YAML, TS, PHP, …) auf einen Blick lesbar.
- Configure → Indent & Hierarchy Settings.
- Kontrast und Stufen so setzen, dass Blöcke sofort erkennbar sind — nicht buntes Rauschen.
- An einer tiefen Datei prüfen, dann erst teamweit übernehmen.
5) Presets, tinted und Teilen
- Configure → Workspace Presets.
- Builtin-Preset anwenden oder aktuelles Look als Custom-Preset speichern (Free: 1 Custom-Preset; Trial: 3; Pro: 150).
- Quelle tinted wählen und Import: bis 250 validierte Themes, Colour-Zen-geprüft.
- Export/Import von Preset-Sammlungen (JSON) ist Trial/Pro — so teilen Teams Layouts, ohne Settings-Dateien zu mergen.
6) AI-Provider verbinden (optional)
Theme Suggest braucht kein Netz und kein Ollama: Offline-Katalog unter Metallic/Pastel/… . Schalten Sie Generate with local model nur ein, wenn Ollama läuft.
- Configure → AI / KI Settings.
- Entweder Ollama (
http://localhost:11434+ gezogenem Modell) oder OpenAI-kompatiblen Endpoint. - Einen Vorschlag erzeugen, Colour Zen abwarten, dann Apply.
Free: 10 Suggestions pro lokalem Tag. AI Compare (Datei/Ordner) ist Trial/Pro und kein Kernfeature.
7) Team-Regeln festlegen
Sobald mehr als eine Person dieselben Repos öffnet:
- welche Builtin-/Custom-Presets gelten (Namen, Dark vs. Light),
- welcher Kontrast Mindeststandard ist (Colour Zen nicht umgehen),
- wie Explorer-Roots in Multi-Root-Workspaces vergeben werden (Free vs. Pro),
- ob Preset-Export der Rollout-Weg ist (Trial/Pro).
Packs wie Team Onboarding / Enterprise Hardening sind Dienstleistungen auf der Produktseite, keine Extra-Features in der Extension.
8) Ergebnis prüfen
Nach ein, zwei Arbeitstagen:
- Erkennen Sie das Projekt an Status-/Titelzeile, ohne auf den Pfad zu starren?
- Öffnet der AKC-Statusleisten-Klick das richtige Verzeichnis?
- Sind in Multi-Root die ersten Roots klar getrennt — und wissen alle, dass Root 3+ Pro braucht?
- Bleiben Indent-Guides in tiefen Dateien hilfreich statt laut?
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